Club Fournier International

1987 in Paris gegründet ist der CFI ein Verein, der die Liebhaber von RF-Flugzeugen zusammenführt, ihnen einen Erfahrungsaustausch ermöglicht und eine Plattform für gemeinsame Aktivitäten bietet. RF steht für René Fournier, geboren 1921 in Tours an der Loire, Konstrukteur und Vater der modernen Motorsegler. Rund 250 Fans sind weltweit CFI-Mitglieder. In Deutschland, wo die meisten RF-Motorsegler beheimatet sind, haben sich etwa 80 Enthusiasten dem CFI Deutschland e.V., von Patrick Faucheron gegründet 1996 und mit Sitz in Speyer, angeschlossen.

Motorsegler werden leider mehr und mehr von Ultraleicht-Flugzeugen (sog. UL´s) verdrängt und Motorsegler finden immer weniger Enthusiasten. Die Ausnahme sind eben RF´s, Motorsegler die nach wie vor gesucht sind und deren Marktwert beständig bleibt.

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Neues Forum für den CFi

Liebe CFIler

Bildschirmfoto 2014-06-28 um 21.51.06Weit über 15 Jahre war das alte Forum Plattform für unseren Austausch untereinander. So wie wir unseren Internetauftritt modernisiert haben folgt nun die Modernisierung unseres Forums.
Das neue Forum ist komplett in unsere Webpage eingebettet. Nach der Anmeldung steht das Forum als eigener Menüeintrag zur Verfügung. Leider ist es nicht möglich die Einträge des alten Forum zu migrieren. Das neue Forum startet also von Null an.
Verbesserter Bedienkomfort und verbesserte Suchfunktionen machen das sicherlich wett. Auch haben wir die Möglichkeit aus dem Forum heraus Mails an Mitglieder zu senden.

Praktische Hinweise für CFI Reisen !

Aus der Erfahrung der letzten Tour nach Malta (Mai 2014) ist es notwendig auf einige Punkte, sog. „Deficiencies“ hinzuweisen, welche bei künftigen CFI beachtet werden sollten. Was folgt ist keine Belehrung, sondern eine Auflistung  von praktischen Hinweisen. Im CFI gibt es keine Lehrmeister!

- Es ist chic und modern mit High Tech-Kino zu navigieren. Doch weder iPod noch Tablet – das selbe gilt für ein Garmin GPS – kann für die Sichtnavigation eine gute Papierkarte ersetzen. Displays sind eine wunderschöne Hilfe – aber kein Ersatz. Franzen wenn die Bedingungen schwierig werden, geht nur mit dem Finger auf der Karte !! Wenn Wetterbedingt eine Ausweichroute erforderlich wird, kann nur eine Papierkarte eine Übersicht und die notwendigen Infos Liefern. Ausserdem  muss auf die Publikation der BFU hingweisen werden: http://www.bfu-web.de/DE/Publikationen/Flugunfallinformationen/Berichte/V150%20Flugunfallinfo%20GPS.pdf?__blob=publicationFile

- Reichweite: In manchen Gegenden (wie Süditalien) sind die Flugplätze zum Teil sehr weit von einander entfernt. Flugzeuge mit kleinem Tank (RF3 z.B ) können sehr schnell in Schwierigkeit geraten, wenn ein kräftiger Wind auf die Nase bläst. Bei der Flugvorbereitung muss man unbedingt solchen Schwierigkeiten einkalkulieren bzw. die Reichweite seiner Maschine von vorneherein verbessern.( Ein 10 ZusatzKanister im Gepäckraum wirkt wunder !!).

- Auch die Briefings können ruhig intensiver sein. Die Teilnehmer mögen „alte Hasen“ sein, trotzdem ist der Briefing vor dem Start kein Luxus, um mindestens sicher zu stellen dass alle Piloten die selbe Route in der Karte gezeichnet haben und die notwendigen Infos haben.

- Zum Thema Anflüge in der Gruppe ist es wichtig auf das Thema Geschwindigkeit im Endteil hinweisen. Die Vorderen in der  Schlange dürfen in keinem Fall die Fahrt im Endteil zurücknehmen, weil es zum gefährlichen Rückstau führt. Man fliegt mit der selben Reisegeschwindigkeit von mind. 140 km/h bis kurz vor die Schwelle und landet so weit wie möglich und sogar versetzt wenn die Bahn breit ist. Unsere RF´s haben wirksame Bremsklappen und so kann die Fahrt kurz vor dem Aufsetzen  schnell abgebaut werden kann. Dieses Verfahren steht natürlich in keinem Flughandbuch, weil die Gruppenlandung nicht  vorgehen ist. Es ist auch sinnvoll die Reihenfolge weit vor erreichen des Zielplatzes abzusprechen und seinen Platz in der Schlange mit dem notwendigen Abstand (min. 500 meter) zu behalten. Wer nicht schnell anfliegen will, soll bitte am Ende der Schlange bleiben um die anderen nicht zu gefährden. Wer vorne ist, dreht im Queranflug so früh wie möglich, weil die hinteren eine immer grösser werdende Platzrunde abfliegen werden.

- Aus gegebenen Anlass, muss man auf die Gefahren mit dem Sprit (Super) bei sehr hohen Temperaturen über 35°C warnen.  Wenn vorhanden, sollte man Avgas oder Ethanolfreies UL 91 nachtanken. Es gab bei einer RF4 wieder einen Motorausfall nach dem Start und die Ursache war Dampfblasenbildung. Super Plus 98 muss nicht aber darf bis 5 % Ethanol beinhalten. Bei sehr hohen Temperaturen ist das Risiko erheblich, ganz besonders wenn der Flieger in der Sonne geparkt sind. Wenn der Sprit nicht bekannt ist, sollte man dann den Motor am Boden solange laufen lassen, bis der kühlere Sprit aus dem Tank nachgeflossen ist.

- ELT´s (Notsender): sind bei MoSe nicht vorgeschrieben aber wie wir heute wissen kein Luxus. Meist sind ELT´s nicht fest eingebaut und im Falle eines Crash wird oft die Antenne oder das Kabel abgerissen. Der ELT ist dann nutzlos! Noch besser ist ein PLB (Personal Locator Beacon) für 400 Eur. dazu mit integriertem GPS den man am Körper wie ein Handy tragen kann. Schliesslich muss man wissen, dass ein Handy auch die Ortung effizient ermöglicht… aber nur…. wenn es eingeschaltet ist!!

- Zuletzt muss nochmals hingewiesen werden, dass bei CFI Gruppenflügen jeder Pilot für sich verantwortlich bleibt, auch wenn der Einfachheitshalber „Formation Flight Plans“ für die Gruppe abgegeben werden, wenn Flugpläne erforderlich sind. Anweisungen gibt es nur bei kontrollierten Flügen vom zuständigen Air Traffic Control und diese Anweisungen sind zu beachten. Bei Positionsmeldungen (Reporting points, Durchflug von CTR´s) muss jeder Pilot in Sichtweite der Gruppe bleiben. Wer die Gruppe aus den Augen verloren hat ist eben nicht mehr Teil der Formation. Er muss sich dann selber bei ATC melden und eine eigene Freigabe anfordern. Ausserhalb der kontrollierten Strecken abschnitte ist jeder Pilot frei zu fliegen wie es ihm gefällt, solange er die Gruppe in Sichtweite behält und genügend Abstand zu den anderen hält.

Patrick 25.6.2014

RF5B – Grundüberholung

Hallo zusammen und danke für die Aufnahme in dieses Forum!

Kurz zu mir als Neumitglied: Ich besitze seit Februar 2013 eine RF5B (D-KKFL) und fliege damit in und von Zell am See aus. Wer also Lust hat, mal gemeinsam in der Fön-Welle vom Glockner zu segeln soll unbedingt in LOWZ vorbeischauen.

Zu meiner Frage: Im Wartungshandbuch der RF5B wird bezüglich der Zelle vom Hersteller lediglich die 25h,50h,100h Kontrolle festgelegt. Zur Grundüberholung wird nur gesagt, dass dies in der Entscheidung des verantwortlichen Prüfers liegt.

Gibt es darüber hinaus qualifizierte Aussagen, Festlegungen oder Erfahrungswerte, wann die Zelle reif für eine Grundüberholung ist?

Meine wurde das einzige und letzte Mal in 1984 grundüberholt worden und irgendwann in den 90ern mal neu lackiert worden.             LG Dominik

Antwort an Dominik:

“Reparaturen” = Für die RF Baureihe hat EIS-aircraft   eine TM-S-02/2011  bekannt gegeben, die du in der Home Page mit der Suchkfunktion aufrufen kannst.  Diese TM  regelt  ganz EASA-mäßig das Thema “Reparaturen” im breiten Sinne. Danach sind Reparaturen von EIS-Aircraft  genehmigungspflichtig  (???).

Die Frage ist nur, ist eine Grundüberholung eine “Reparatur” ist oder nicht ???  Mir ist eine  aktuelle GÜ bekannt, die im Rahmen eines Part F (früher LTB) und CAMO  eines  Landesverbandes , ohne Einschaltung von EIS,  durgezogen  wurde.

Nach meinem Verständnis ist  nicht mal  die Einschaltung eines “Part F” erforderlich da  nach MA 502 d2 sämtliche ” Instansdsetzungen” an Motorseglern  ausserhalb einer überwachten Umgebung   (also Part F) erledigt  werden können. Es dürfte eine  Freigabe  eines Certifying  Staffs  genügen (in DE noch ein Klasse 3 Prüfer). Trotzdem  ist es ratsam  vorher die CAMO  einzuschalten, ob sie  Einwände hat oder nicht, weil  deine CAMO  bei der Jahresnachprüfung prüft , ob dein Flieger nach den Regeln von Part M  instande gehalten wurde.

Fälligkeit  von GÜ :  mir  ist keine festgelegte “TBO” bekannt. Manche RF3 aus den 60 Jahren  haben noch ihre Originalbespannung. Das liegt im Ermessen des Halters oder des Prüfers (Certifying Staff), je nach  Zustand der Bespannug.  Meist wird eine grosse Reparatur der Anlass für eine GÜ (Neubespannung) sein oder der Halter will einfach sein Baby in einem  neuwertigen Zustand sehen !  Aber nach 30 Jahren werden  i.d.R. schon  Lackrisse  entstehen  ….. Es ist nur noch eine Frage der Zeit …

Intervallkontrollen : die  25  h. Kontrolle  wurde vor  gut 35  Jahren  von Sportavia-Pützer  abgeschafft . (TM-S-06/1977).

Papa Fox     21.3.214

Jeppesen stellt die VFR Papierkarten ab!

Schlechte Nachricht für die EuropaFlieger: Jeppesen stellt die Produktion von Papierkarten ab. Dafür gibt es nur noch elektronischen Karten für iPad, Tablets  etc!

VFR+GPS

Discontinuation of Jeppesen VFR+GPS charts effective 31 December 2013

http://ww1.jeppesen.com/personal-solutions/aviation/vfr-and-gps.jsp

PF  17.3.2014

Bremsbeläge gesucht

Ich habe heute die Scheibenbremse meiner AX zerlegt. Grund war ein eklatantes Bremsversagen am Donnerstag vergangener Woche. Ich konnte den Stock fast bis an die Brust herausziehen und hatte dennoch keine Bremswirkung.

Nach Zerlegung konnte ich feststellen, dass die Bremsbelägstarke etwa 1mm Luft zu den Nietköpfen aufwies. Die beiden gesicherten Schrauben, die den Druckteil des Bremssattels mit dem inneren Bremsklotz verbindet konnten nach abkneifen des Siicherungsdrahtes von Hand gelöst werden. Zwischen Sattel und Klotz befanden sich ein dickes und ein dünnes Distanzstück.Wer kann mir helfen? Wo bekomme ich neue Bremsbeläge. Ich vermute, ich muss den Bremsbelag neu aufnieten. Welche Nieten muss ich verwenden.

Es wäre toll, wenn mir jemand helfen könnte.            LG Bernd

Antwort  von Papa Fox:

Auch Bremsen sollten gelegentlich geprüft werden, zumal die RF5  ein einziges Rad hat. die Cleveland Bremse ist standard. Die Bremsbeläge vom Typ 66-106 (mit 3 Nieten), bekommt man bei Friebe oder hier bei
Spruce Europe:
http://www.aircraftspruce.eu/cleveland-brake-lining-66-106.htm

oder hier bei Spruce USA (billiger):
http://www.aircraftspruce.com/catalog/lgpages/rapco_brklinig2.php

Hier die 4 Stück Packung inkl. Nieten (Zollmass) =