Club Fournier International

Featured

1987 in Paris gegründet ist der CFI ein Verein, der die Liebhaber von RF-Flugzeugen zusammenführt, ihnen einen Erfahrungsaustausch ermöglicht und eine Plattform für gemeinsame Aktivitäten bietet. RF steht für René Fournier, geboren 1921 in Tours an der Loire, Konstrukteur und Vater der modernen Motorsegler. Rund 250 Fans sind weltweit CFI-Mitglieder. In Deutschland, wo die meisten RF-Motorsegler beheimatet sind, haben sich etwa 80 Enthusiasten dem CFI Deutschland e.V., von Patrick Faucheron gegründet 1996 und mit Sitz in Speyer, angeschlossen.

Motorsegler werden leider mehr und mehr von Ultraleicht-Flugzeugen (sog. UL´s) verdrängt und Motorsegler finden immer weniger Enthusiasten. Die Ausnahme sind eben RF´s, Motorsegler die nach wie vor gesucht sind und deren Marktwert beständig bleibt.

Veranstaltungskalender 2016:

DatumVeranstaltungBemerkung
16. AprilCFI Deutschland Jahreshaupversammlung in Siegerland In den Örtlichkeiten des LSV Hellerthal
6. - 7. Mai95. Geburtstag von René Fournier: Sternflug nach Amboise LFEFEine E-Mail Adresse wird bekannt gegeben, an welche jeder ein Bild mit seiner RF im Hintergrund eingesendet werden soll. Es soll ein Fotoalbum für René zusammengestellt werden.
21. MaiCFI Deutschland Fly-In Oehna
21. - 29. MaiFlug ins BaltikumDie Liste der Teilnehmer steht fest. Das Genehmigungsverfahren für den VFR Einflug nach Russland läuft.
28. - 29. MaiBenelux Fly-In Midden Zeeland EHMZ
11. - 12. JuniItalien Fly-In Il Boglietto
23. - 30. JuliIrland Rundflug CFI UK Fly-In Saltby
28. August -
3. September
Frankreich Rundflug CFI France mit Fly-In Montlucon-Dom LFFT

 

Überholung in 7 Tagen

Nach anfangs kleineren Fahrwerksproblenem unserer RF4, musste letztendlich der komplette Rumpf von den Flächen getrennt werden. Nach kurzer Überlegung entschied unsere Gemeinschaft, direkt den alten Rumpf zu erneuern, denn aufgrund einiger Verletzungen der Bespannung und des alten Lackes war dies auch dringend nötig geworden.

Innerhalb weniger Tage begannen wir die alte Bespannung inklusive der alten Lackschicht zu entfernen. Wir probierten mehrere Methoden aus:

  • Entlacker von Südwest: Funktioniert leider nicht ohne weiteres. Die Paste weicht zwar die Lackschicht ein wenig auf, jedoch greift es die Bespannung nicht an. Preislich und funktional schied diese Methode aus.
  • Aceton: Erwies sich als gutes Mittel um alle Schichten abzulösen. Problem hierbei war, dass die Einweichdauer ziemlich lang ist, bis man letztendlich alle Schichten auf einmal herunterziehen kann. Zum Einweichen muss über Nacht ein nasses Tuch, abgedeckt mit einer Plastiktüte, aufgebracht werden. Der Zeitfaktor schloss auch diese Methode aus.
  • Heißluft: Mit Hilfe eines Heißluftföhns ließen sich alle Schichten auf einmal herunterlösen. Kurz anföhnen und mit einem Spachtel Die Bespannung ablösen. Danach lässt sich alles mit Hand ablösen. Allerdings ist hierbei Vorsicht geboten, da das dünne Holz sehr leicht verletzt werden kann. Da dies die einfachste und schnellste Lösung war, entfernten wir den Großteil damit.

WP_20160110_13_51_05_Pro

WP_20160110_13_51_17_Pro

Nachdem dies alles erledigt war begann der Transport in die Lackiererei des Autohaus Renck-Weindel. Heil angekommen wurde der Rumpf, nach kurzem Schliff, am nächsten Tag neu bespannt. Zuerst wurden 3 Liter Klebelack auf das Holz gesprüht und wenig später der Bespannstoff Ceconite Flite 104 mit Aceton aufgebracht. Das Aceton löst den Klebelack an und dieser verbindet sich mit dem syntetischen Stoff. Dies macht man verteilt über den ganzen Rumpf nur an den Rändern, bis ene große ungeklebte Fläche in der Mitte entsteht. Diese wird mit Heißluft gespannt und wieder durch Aceton mit dem Klebelack auf dem Rumpf verbunden.

WP_20160115_18_43_24_ProWP_20160116_12_22_25_ProWP_20160116_12_22_38_ProSobald der Rumpf komplett bespannt war, brachten wir die 3 Liter Spannlack auf, um die Poren des Stoffes zu schließen. Innerhalb eines Tages war der alte Rumpf neu bespannt und bereit für den Füller.

WP_20160116_15_36_29_ProIMG-20160120-WA0005IMG-20160120-WA0004Nach dem Füllern und einigen Spachtel- und Schleifeinheiten war der Rumpf fertig für das Finishing und den Endlack. Verwendet wurde dafür 2K Acryllack von Südwest.

WP_20160122_15_12_36_ProWP_20160122_15_12_49_ProDann war natürlich abkleben angesagt. Wir haben mithilfe einer CAD Zeichnung versucht eine ähnliche Bemalung wie ursprünglich hinzubekommen.

IMG-20160122-WA0026IMG-20160123-WA0022WP_20160125_16_12_23_ProDas abgeklebte abziehen…und….voila!

IMG-20160125-WA0002Innerhalb von ca. einer Woche überholten wir den RF Rumpf. An dieser Stelle ist dem Autohaus Renck Weindel ein ganz besonderes Dankeschön auszusprechen für die erstklassige Arbeitsumgebung und das zur Verfügung gestellte Transportgerät. Ohne diese, hätten wir solch eine Arbeit nicht bewältigen können.

10488131_949526931754100_3979493192487245742_n

Joel Lehmann

Neue Termine für 2016

Die   Hauptmitglieder Versammlung  vom CFI eV  wird  am  16-17 April  2016 im neuen   Clubheim  vom LSV Hellerthal  in Siegerland  stattfinden.  Einladungen  werden  per e-Mail  rechtszeitig  verschickt.  Wir hoffen dass bis dann das Clubheim  fertig sein wird !

siehe:   http://www.lsv-hellertal.de/index.php?option=com_content&view=article&id=9&Itemid=27

Die Hauptmitgliederversammlung  vom CFI France  wird  am 23 Januar  in Grenoble  stattfinden.

Transponder Sammelkauf

Aktion ist beendet.  Es kamen  19 Geräte zusammen !

 

Liebe Fliegergemeinschaft !
2013 hatten wir eine Sammelkaufaktion für Dittel Transponder KTX-2 initiiert und es kamen 10 Stück zum Preis v. 1500 Eur/St. zusammen.
Es hat ewig gedauert aber jetzt ist die EASA ZUlassung endlich da. Die Geräte können nun ausgeliefert werden.
Ds Angebot gilt nach wie vor, nur sind einige Käufer abgesprungen. Ich z.B. weil mein Transponder kaputt gegangen war und nicht repareirbar war !
Falls jemand sich noch an der Aktion beteiligen möchte, soll mich bitte kontaktieren.
Patrick
p.faucheron-at-web.de

Dittel KTX-2

Reise nach Blois

Blois Fly-in Bericht 11-13 Sept.

Blois Fly-in ( 11 bis 13 September 2015)

Wie jedes Jahr hatte der CFI France zum jährlichen Fly-in am 2. September Wochenende eingeladen, diesmal in Blois an der Loire.
Die Wetterlage war am Freitag „superbe“. Allerdings war klar, dass eine Kaltfront ab Samstag früh vom Westen greifen würde. Der ungewisse Rückflug am Sonntag sorgte im Vorfeld für einigen Absagen. Nicht nur unter den Deutschen, auch die Italiener und die Südfranzosen blieben wegen der Wetterprognosen auch Zuhause.

Für die Süddeutschen war das Treffen in Saverne (Elsass) am Freitag Mittag festgelegt worden, wo Philippe D. als Co-Pilot in die F-COPF einsteigen würde.
Wir entschieden uns für eine Pause auf der ehemaligen Airbase von Brienne le Chateau , kurz vor Troyes. Die Pattonviller mit dem Milan und Taifun entschieden sich weiter zu fliegen, mussten dafür in Montargis zwangsweise wegen eines Motorproblems landen. Für sie war Blois gestorben.

Am Freitag waren wir schließlich um die 25 RF´s in Blois vor dem modernen Tower versammelt. Engländer, Belgier und Niederländer waren auch gekommen.
Das erste Abendessen fand bei bester Stimmung am Flugplatz-Restaurant statt.

Samstag früh nach dem Frühstück regnet es Strömen ! Einige Teilnehmer lassen sich in der Stadt für einen Bummel absetzen, Ich dagegen fuhr für eine CFI Besprechung zum Flugplatz.
Ich dachte mir, zum Glück sind wir am Vortag nicht wie geplant nach Granville an der Normandieküste geflogen, sonst würden wir heute dort festsitzen ! Was soll´s . Muscheln gab es auch in Blois und die waren gar sogar lecker !

Samstag Mittags gab es ein gut organisiertes und reichhaltiges Buffet-Essen im Hangar des Aeroclubs. Danach fand der (unnötige) Briefing für den „Überfall“ auf die Airbase von Chateaudun, 40 km im Norden von Blois entfernt.
Die Regenpause war von kurzer Dauer. Kaum in der Luft mussten wir wieder unseren Fliegern eine Vollwäsche unterziehen. Zum Glück ist das Gelände flach . Mit Minimalsicht und knapp gemessene Wolkenuntergrenze tigern wir Richtung Chateaudun. Der Tower ist nicht mal besetzt, so können wir ohne überflüssiges Quasseln alle hintereinander ins Endteil der 2,5 km Landebahn eindrehen und landen…
Nach der Passkontrolle durften wir dann in einen Hangar mit einer sehr sehenswerten Sammlung an Militärflugzeugen eintreten.
Chateaudun ist die Endstation des französischen Luftwaffenarsenals. Hier werden die ausgemusterten Maschinen ausrangiert bis zur endgültigen Verschrottung.
Ein Oberst A.D. führt uns durch das Museum und gibt lauter interessante Details über die Technik der Kampfflugzeuge. Praktisch alle gebaute Muster seit den Fünfziger Jahren sind hier ausgestellt. Der Rundgang entpuppt sich zum Schnellkurs in die Überschalltechnologie. Ich war privilegiert, In O-Ton und Sprache viel zu lernen. Nach dem Rundgang scheint draußen die Sonne wieder ! Bei herrlicher Abendsicht fliegen wir nach Blois zurück.
René Fournier mit seinen 94 Jahren in aller Frische verkauft sein Buch und schreibt persönliche Widmungen . Was für eine Ehre für die Käufer !
Das gemeinsame Abendessen findet wie gestern im Flughafen Restaurant statt. Wie am Vortag ist das Menü hervorragend mit Boeuf Bourguigon als Hauptgericht …
Das Wetter für den Heimflug morgen ist unser Hauptthema. Jeder streichelt regelmäßig sein Smartphone um die Prognosen zu studieren. Danach müssten wir spätestens um 8.00 in der Luft sein bevor ein Großes Regengebiet ganz Westfrankreich vereinimmt.

Sonntag: wir schaffen es um 8:30 am Flugplatz anzukommen aber es ist in der Tat zu spät. Wir sehen wie Sylvain im Regen startet … Frag lieber nicht wie der Himmel aussieht, obwohl klar ist, dass er nach 20 km außerhalb des schlechten Wetters sein wird.

Für uns mit 3 RF´s ist es zu spät und wir müssen warten bis der Regen vorbei ist.
Wetter-Online hatte 13:00 prophezeit und musste Recht behalten. Schon toll diese Smarphone denke ich mir !
Um Eins ist der Regen vorbei . Wir warten nicht und fliegen los, nicht auf Direktkurs sondern Richtung Belfort weil das Nordelsass inkl. Rheintal (noch) dicht sind.

Tiefe Wolken zwingen uns zuerst nach Süden auszuweichen und so kommen wir ungewollt zum berühmten Schloss von Chambord, den wir in höchstens 300 Fuss überfliegen. Die Sicht ist aber sehr gut unter der Stratusschicht. So fliegen wir die nächsten 100 km über das Riesenwaldgebiet der Sologne und ihre zahlreiche Schlößchen im „ziemlich niedriger Flughöhe „ .
Ab Briare an der Loire hebt sich die Wolkendecke ständig an und bald haben wir Kumulanten und grosse blaue Löcher über uns und noch dazu Rückenwind !
Je weiter wir nach Osten kommen, um so besser wird es. Wir landen in Vesoul , checken das Wetter in Saverne und setzen den Flug fort weiter unter herrlichem Himmel entlang der Vogesen , am Grand Ballon d Alsace in 5000 Fuss vorbei.
Wir passieren Colmar, dann die Hohe Königburg als Geschenk vom Kaiser Willhem an seine lieben Franzosen, und landen schließlich bei schönstem Wetter in Saverne um Philippe raus zu lassen.
Der letzte Leg geht über Schweighofen mit dem obligatorischem tiefen Überflug .
Und um 17.30 landen wir in Speyer bei bester Laune !
Es war gewonnen !
Das war der letzte CFI Flug des Jahres. Wir haben es gewagt und gewonnen !
Ein spannendes und interessantes Wochenende !
Bis zum nächsten Jahr in aller Frische !
Papa Fox Sept. 2015

Douane ( Zoll) wird zunehmend aktiv

Hier eine aktuelle  Meldung aus England :  Privatflieger  von oder nach England   werden zunehmend  vom französischen Zoll unter die Lupe  genommen.  Auch  der deutsche  Zoll  kontrolliert  intensiver Bewegungen ins Ausland  und  prüft  die Flugbücher  !!
Privatflieger  mit  RF3, 4 etc sind potentielle Schlepper und  müssen bekämpt werden !!
PF
By the way, Douanes met us both at Abbeville on arrival in France, and at Troyes when we departed to England last Tuesday. Suddenly they are taking a lot of interest in flights to/from UK. Apparently they caught an English pilot at Abbeville with 40kg of cocaine. So it’s important to make the correct advance declarations now, for departure to UK as well as arrival in France from UK.
Amitiés
Mike Millar
CFI-UK Vice President

 

CFI Jubiläums Vereinskleidung Teil 2

Liebe Fliegerkameraden des CFI Deutschland,

endlich ist es geschafft! Die neue Kollektion des Club Fournier ist nun endlich produziert. Nach langem hin und her mit anfänglichen Startschwierigkeiten sind nun endlich die Vereinsaccessoires eingetroffen. Teilweise gab es bei der Ausführung kleinere Probleme, sodass sich die ganze Aktion fortlaufend nach hinten verschob. Ich hoffe ich kann euch dennoch mit der 2015er Jubiläumsedition unserer Kleidungseigenproduktion zufriedenstellen. Alle, die etwas bestellt haben, bekommen im laufe der Woche nochmal persönlich eine Mail von mir! In Speyer liegen für die Selbstabholer Die guten Stücke verpackt und beschriftet in Kartons (bitte kurz per Mail mir und Patrick vorher bescheid geben).

IMG_9492  IMG_9495

Liebe Fliegergrüße aus EDRY,

Joel